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KG Fidelio Kettwig > Kontakt > Die Vereinssatzung

Vereinssatzung

Satzung
Der Karnevalsgesellschaft " Fidelio“ e.V . 1954
Kettwig – Mintard
Einleitung
Die KG Fidelio wurde in der Session 1953-54 gegründet. Sie schloss an die
traditionellen Bräuche insbesondere in der ehemaligen Gemeinde Mintard, des
jetzigen Ortsteil der Stadtgemeinde Kettwig an.
Der heimatliche übliche Karneval wurde jährlich gefeiert und in jedem zweiten
Jahr wurde ein Karnevalsprinz gekürt und ein Rosenmontagszug durchgeführt.
Am 27.02. wurde die Satzung der Gesellschaft errichtet und am 20.02.1964
erstmalig beim Amtsgericht Essen-Werden unter der Nr. 302 in das
Vereinsregister eingetragen.
Kettwig - Mintard, den 1. März 1964
KG Fidelio e.V.
Änderung bezüglich des Namens sowie der §§ 1 Absatz 3 und 14 Absatz 4 sind
in der außerordentlichen Hauptversammlung am 19.09.1990 beschlossen
worden.
Kettwig - Mintard, den 19.09.1990
KG Fidelio e. V. 1954
Kettwig - Mintard

 


Satzung
Der Karnevalsgesellschaft “ Fidelio “ e. V. 1954.
Kettwig - Mintard

§ 1 Name, Sitz und Zweck des Vereins

Der Verein führt den Namen, Karnevalsgesellschaft Fidelio e.V. 1954
Kettwig-Mintard. Er wurde zu Beginn der Session 1953 gegründet und hat
seinen Sitz in Kettwig.
Das Geschäftsjahr beginnt am 01. April eines jeden Jahres und endet am 31.
März des darauf folgenden Jahres.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
Sinne des Abschnittes „ Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Vereinszweck ist die Pflege des karnevalistischen Brauchtums.
Er wird insbesondere verwirklicht durch
- Abhalten karnevalistischer Sitzungen
- Teilnahme an karnevalistischen Umzügen
- Förderung der Jugend im Karneval
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie
eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für
satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine
Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben,
die den Verein fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung
begünstigt werden.
§ 2 Mitglieder
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.
Über die Mitgliederaufnahme entscheidet auf Grund eines schriftlichen
Antrages der geschäftsführende Vorstand mit Stimmenmehrheit der an der
Vorstandssitzung anwesenden Vorstands-mitglieder.
Die Mitgliedschaft endet:
- durch Tod
- durch Austritt
- durch Ausschuss
Der Austritt kann nur zum Schluss des Geschäftsjahres erfolgen.
Eine entsprechende schriftliche Erklärung muss spätestens 4 Wochen vorher
bei der Geschäftsführung des Vereins eingegangen sein.
Der Ausschluss kann nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes (allgemein
ehrenrühriges Verhalten, Zuwiderhandeln gegen die Ziele und Interesse
des Vereines, nicht einwandfreies Benehmen in der Uniform oder beim
Tragen von Orden und Ehrenzeichen) erfolgen und zwar durch
Mehrheitsbeschluss des Gesamtvorstandes.
Dem Betroffenen ist durch schriftliche Einladung die Gelegenheit zur
Teilnahme an der entscheidenden Vorstandssitzung dergestalt zu geben, dass er
vor der Beschlussfassung die Möglichkeit der persönlichen Rechtfertigung
besitzt.
Der Ausschuss kann ohne Anhörung erfolgen, wenn ein Mitglied trotz
Zweimaliger Aufforderung mehr als ein Jahr mit seinem Beitrag im Rückstand
ist.
§ 3 Aktive Mitglieder
Die Vereinsangehörigen des Elfer-Rates, des Fanfarenkorps, der Tanzgruppen
und der Prinzengarde gelten als aktive Mitglieder. Aktive Mitglieder müssen
durch den geschäftsführenden Vorstand als solche bestätigt werden. Sie
besitzen, soweit die Satzung nichts anderes festlegt, die allgemeinen
Mitgliederrechte und Pflichten.
§ 4 Vereinsleben
Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten der Mitglieder untereinander,
die sich aus dem Vereinsleben oder der Vereinstätigkeiten ergeben oder auf
den Verein Bezug haben, werden durch ein Schiedsgericht bereinigt. Dessen
Vorsitzender wird vom geschäftsführenden Vorstand ernannt, während jede der
Parteien einen Beisitzer aus den Reihen der Vereinsmitglieder benennt.
§ 5 Ehrensenatoren
Der geschäftsführende Vorstand kann um den Verein verdiente Mitglieder und
Nichtmitglieder, die geeignet erscheinen, die Vereinsinteressen weiterhin zu
fördern, zu Ehrensenatoren ernennen.
Ehrensenatoren, die nicht Mitglied des Vereins sind oder werden, haben kein
Stimmrecht und können nicht in die Vereinsorgane oder Ausschüsse gewählt
werden.
Die Ehrensenatoren, kann vom geschäftsführenden Vorstand die für den Verein
gültige Ehrensenatorenmütze verliehen werden.
Der Geschäftsführende Vorstand kann auf jeweils 3 Jahre aus den Reihen der
Ehrensenatoren einen 1. und 2. Ehrensenator wählen. Sie haben den
Zusammenhalt des Ehrensenats zu fördern und gelten als dessen Sprecher.
§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
- der geschäftsführende Vorstand
- die Mitgliederversammlung
§ 7 Vorstand
Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus:
1. dem ersten Vorsitzenden
2. dem ersten Geschäftsführer
3. dem ersten Schatzmeister
4. dem erstem Schriftführer
5. dem Präsidenten.
Der erweiterte (Gesamt) – Vorstand aus:
a) dem geschäftsführenden Vorstand
b) dem zweiten Vorsitzenden
c) dem zweiten Geschäftsführer
d) dem zweiten Schriftführer
e) dem zweiten Schatzmeister
f) dem Vizepräsidenten
g) dem Corps Führer des Fanfarenkorps
h) dem Corps Führer der Tanzgruppe
i) dem Corps Führer der Prinzengarde
j) dem Pressewart
k) dem Jugendwart
l) dem Sprecher des Ehrensenats
m)dem Sprecher des Senats
n) bis zu 3 Beisitzern
o) den Ausschussmitgliedern
p) dem Zeremonienmeister
q) dem Zeugwart.
Innerhalb des erweiterten Vorstandes dürfen mehrere Ämter in einer Person
vereinigt sein. Auch kann ein Amt des erweiterten Vorstandes von einem
Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes mit übernommen werden. Es ist
nicht erforderlich, dass alle Ämter im erweiterten Vorstand besetzt werden.
Der erste Vorsitzende oder der Geschäftsführer und ein weiteres Mitglied des
geschäftsführenden Vorstandes vertreten den Verein gerichtlich und
außergerichtlich. Sie sind dessen gesetzliche Vertreter im Sinne des § 26 BGB.
Der geschäftsführende Vorstand ist verpflichtet, im Benehmen mit dem
Präsidenten insbesondere die karnevalistischen Veranstaltungen vorzubereiten
und durchzuführen sowie den Beschlüssen der Hauptversammlung unter
Beachtung der Satzung nachzukommen. Der geschäftsführende Vorstand wird
von der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von jeweils 3 Jahren gewählt,
die Mitglieder des erweiterten Vorstandes auf die Zeit von 2 Jahren.
Wiederwahl ist zulässig.
Der erweiterte Vorstand nimmt auf Einladung des 1. Vorsitzenden an den
Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes teil und ist verpflichtet, diese bei
der Erfüllung seiner Aufgaben nach besten Kräften zu unterstützen.
Der erste Vorsitzende ist berechtigt, einzelne Mitglieder des erweiterten
Vorstandes zur Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes einzuladen. Bei
vorseitigen Ausscheiden eines geschäftsführenden Vorstandsmitglieds hat auf
der nächsten Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl stattzufinden, auf die in
der Einladung besonders hingewiesen werden muss.
Der Gesamtvorstand führt seine Geschäfte ehrenamtlich. Auslagen und
Aufwendungen, die auf Veranlassung des geschäftsführenden Vorstandes im
Interesse des Vereins entstehen, können dann erstattet werden, wenn der
geschäftsführende Vorstand das vor Geschäftserledigung festlegt.
§ 8 Beschlüsse der Vereinsorgane und aller Ausschüsse
Über die Beschlüsse des geschäftsführenden Vorstandes, der
Mitgliederversammlung und solche aller Ausschüsse, auch wenn sie nur
Empfehlungen bedeuten, ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom 1.
Vorsitzenden und dem Schriftführer (in gleicher Art bei den Ausschüssen) zu
unterzeichnen sind.
Soweit nicht ausdrücklich anders festgelegt, erfolgen alle Beschlüsse mit
einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag oder eine
Wahl als abgelehnt.
§ 9 Aufgabenverteilung innerhalb des geschäftsführenden Vorstandes
Der 1. Vorsitzende führt den Vorsitz in den Vorstandsitzungen und
Mitliederversammlungen und leitet die Geschicke des Vereins.
Der 1. Geschäfteführer führt die Geschäfte des Vereins. Hierzu gehört die
Korrespondenz.
Dem 1. Schatzmeister obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens, die
Besorgung aller Geldangelegenheiten und die Verwaltung aller vereinseigenen
Mobilien und Immobilien. Alle Geldbeträge sind möglichst sofort auf ein
Konto der Gesellschaft einzuzahlen. Die Barkasse darf im allgemeinen Euro
100,- nicht übersteigen.
Dem 1. Schriftführer fertigt die Niederschriften über die Beschlüsse. Er führt
die Mitgliedergrundliste und ladet zu den Vorstandsitzungen und
Mitgliederversammlungen ein.
Der Präsident repräsentiert den Verein. Er leitet insbesondere die
karnevalistischen Veranstaltungen und führt den Elferrat an. Ihm unterstehen
die Veranstaltungsprogramme. Mit seinem Einverständnis und unter seiner
Mitwirkung erledigt der geschäftsführende Vorstand die Vorarbeiten für die
Veranstaltungen, insbesondere
a) Mitwirkende aussuchen, anschreiben und verpflichten
b) die gesamte Programmgestaltung
c) die Bestimmung des Elferrates
d) die Ordenswahl und deren Verleihung.
Der Zeremonienmeister sorgt für einen reibungslosen Ablauf der
Veranstaltungen. Die Abwicklung des Veranstaltungsprogramms erfolgt
durch ihn auf Weisung des Präsidenten.
Dem Pressewart obliegt es, im Einvernehmen mit dem geschäftsführenden
Vorstand und insbesondere dem Präsidenten, die Presse über das
beabsichtige Vereinsgeschehen zu unterrichten und für die Berichterstattung
über alle Veranstaltungen zu sorgen. Zu seinem Aufgabenbereich gehören
alle Werbemaßnahmen.
Alle Vorgenannten werden im Behinderungsfall durch ihre Vertreter
vertreten.
§ 10 Kassenprüfer
Auf jeder Jahreshauptversammlung sind zwei Rechnungsprüfer, für die
Amtszeit von einem Jahr, zu wählen. Einmalige Widerwahl ist zulässig.
Buchführung und Kasse einschl. aller evtl. Nebenkassen sind mindestens
einmal jährlich zu prüfen. Der geschäftsführende Vorstand kann die
Rechnungsprüfer jederzeit zu einer außerordentlichen Kassenprüfung
verpflichten. Über das Ergebnis der Prüfung haben die Prüfer in der
nächsten Jahreshauptversammlung zu berichten. Bei Beanstandung haben
die Rechnungsprüfer bei dem ersten Vorsitzenden eine außerordentliche
Vorstandssitzung zu beantragen, die zur Klärung der Angelegenheiten
einberufen werden muss.
Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes dürfen nicht zu Kassenprüfer
gewählt werden. Im Ausnahmefall kann ein Kassenprüfer dem erweiterten
Vorstand angehören unter der Voraussetzung, dass sein Amt die
Vermögensverwaltung des Vereins nicht berührt.
§ 11 Besondere Ausschüsse
Besondere Ausschüsse können zur Durchführung bestimmter Aufgaben ( z.
B. sommerliche Veranstaltung u. Ä. ) gebildet werden. Sie sind für die
Durchführung ihrer Aufgaben in dem ihnen gestellten Rahmen
verantwortlich. Die Ausschussmitglieder gehören für die Zeit Ihrer Funktion
zu Gesamtvorstand.
§ 12 Mitgliederversammlung, Jahresversammlung
In allen Mitgliederversammlungen hat jedes Mitglied 1 Stimme. Jede
Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig, außer bei einer Abstimmung über die Auflösung
des Vereins.
Jährlich findet, möglichst April, eine Hauptversammlung statt, zu der die
Einladung schriftlich erfolgen muss. Eine außerordentliche
Hauptversammlung kann vom geschäftsführenden Vorstand einberufen
werden. Sie muss von ihm einberufen werden, wenn ein schriftlicher Antrag
dazu aus Mitgliederkreisen vorliegt, der die Unterschrift von mehr als 1/3
aller Mitglieder oder mehr als die Hälfte derjenigen Mitglieder des
gewählten Gesamtvorstandes, die sich z. Z. im Amt befinden, trägt. Für die
Einberufung der außerordentlichen Hauptversammlung gelten die gleichen
Vorschriften wie für die ordentliche Hauptversammlung.
Die Tagesordnung der ordentlichen Hauptversammlung muss mindestens
folgende Punkte umfassen:
1. Bericht des Geschäftsführers
2. Bericht des Schatzmeister
3. Prüfungsbericht der Rechnungsprüfer
4. Entlastung des Vorstandes
5. Neuwahlen
6. Festsetzung der Jahresbeiträge für alle Mitglieder und der evtl.
Aufnahmegebühr
7. Behandlung vorliegender Anträge
8. Verschiedenes
Anträge für die Jahreshauptversammlung können von jedem Mitglied
gestellt werden. Sie müssen spätestens 8 Tagen vor der Versammlung
schriftlich beim Geschäftsführer eingegangen sein.
§ 13 Farben und Uniform des Vereins
Die Farbe des Vereins ist Rot – Weiß.
Schnitt und Ausstattung von Uniformen werden durch den
geschäftsführenden Vorstand festgelegt. Der geschäftsführende Vorstand
regelt ferner, welcher Personenkreis zum Tragen der Uniform oder von
Uniformteilen berechtigt oder verpflichtet ist.
Uniformen oder Uniformteile, die nicht durch den Verein bezahlt werden,
sind Eigentum des Mitgliedes, Uniformträger des Vereins sind verpflichtet,
die Uniform oder Teile derselben nach Aufforderung durch den
geschäftsführenden Vorstand bei besonderen Anlässen, z.B. Austritt oder
Ausschuss aus dem Verein, so zu ändern, (z.B. Einfärben ) , dass aus ihr
nicht mehr auf die Vereinszugehörigkeit geschlossen werden kann.
Der geschäftsführende Vorstand kann Uniform oder –Teile, die vom Verein
bezahlt sind, endgültig, d.h. Rückgabeverpflichtung, verleihen.
Kappen sind Uniformteile.
§ 14 Satzungsänderungen
Satzungsänderungen können von einer Jahreshauptversammlung oder einer
außerordentlicher Hauptversammlung beschlossen werden.
Eine Abstimmung über Satzungsänderung und Auflösung des Vereins kann
nur erfolgen, wenn mehr als ½ der stimmberechtigten Vereinsmitglieder
anwesend sind. Ist dies nicht der Fall, so muss innerhalb von 8 Wochen zu
einer neuen Versammlung mit Angabe des Grundes eingeladen werden.
Diese Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen
Mitglieder beschlussfähig.
Satzungsänderungen auf Auflösung des Vereins können nur mit mindestens
¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Wird die Auflösung des Vereins beschlossen, so ist in der gleichen
Versammlung mit einfacher Stimmenmehrheit über die Verwendung des
Vereinsvermögens zu beschließen. Es sind Liquidatoren zu ernennen. Auch
hier genügt die einfache Stimmenmehrheit.
Das Vermögen des Vereins fällt an eine juristische Person des öffentlichen
Rechts oder eine sonstige steuerbegünstigte Körperschaft, über die die
Hauptversammlung zu beschließen hat. Das Vermögen soll für Zwecke der
Pflege des karnevalistischen Brauchtums verwendet werden.
§ 15 Inkrafttreten der Satzung
Diese Satzung wurde in der heutigen Mitgliederversammlung beschlossen
und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Anmerkung:
Die Satzung wurde zuletzt geändert durch Beschluss der
Mitgliederversammlung vom 19. September 1991
und 25. März 1992.